Tadschikistan

von Bianka Mannel

21.06.2024 Zur Grenze nach Tadschikistan sind es noch ca. 40 km. Durch eine Umleitung wird es etwas weiter. Gegen 11 Uhr stehen wir an der Grenze, alles lief ganz gut und flott, nach 2 Stunden waren wir durch. Clarissa und ich sind wieder als Fußgänger durch und wir haben keinen Stempel auf unser Permit bekommen. Also nochmal schnell zurück und das noch abstempeln. Fertig. In Pandschakent gehen wir Geld wechseln, Sim Karte kaufen und durch die Markthallen. Wir wollen in das Tal mit den 7 Seen. In Sudzhina biegen wir rechts ab in das Tal. Die ersten Kilometer sind noch geteert, dann ist Schotterpiste. Gestern hat es hier geregnet. Nur eine halbe Stunde, sagte man uns später. Der Bach der durch das Tal geht ist reisend, brauner Schlamm überall, die Straßen überflutet, Teile der Berghänge sind ins Tal gestürzt. Die Aufräumarbeiten in vollem Gange mit großen Raupen. Zwischendurch geht es immer ein Stückchen weiter. Im Örtchen Shing ist dann Schluss. Hier werden wir wohl die Nacht verbringen. Das ist noch vor dem ersten der sieben Seen. Die Raupe schiebt unablässig Steine und Geröll hin und her, bald sieht es schon aus wie ein Weg. Wir hoffen, das es morgen weiter geht. Da dort noch andere Dörfer sind, haben wir Hoffnung…

22.06.2024 Wir wurden gestern Abend noch zum Tee eingeladen, von dem Deutschlehrer des Ortes. Aus dem Tee wurde natürlich ein komplettes essen mit Brot, Keksen, Pilaw, Salat und Früchten….Die Kinder lernen hier ab der Zweite Klasse Englisch und ab der dritten Klasse Deutsch. Russisch sowieso. Wir haben gesehen wie stark der Regen den Ort betroffen hat. Erstaunlich ist, wie gelassen die Bewohner damit umgehen. Mit einem Rundgang durch den Ort verkürzen wir uns die Wartezeit. Es wohnen hier ca. 2000 Menschen. Das hätten wir nicht erwartet. Die Häuser verstecken sich geschickt am Hang der Berge, in jeder Menge Bäume und Sträucher. Bis Mittag warten wir ab, dann war klar, wir kehren um. Jürgen war ein ganzes Stück gelaufen um zu sehen wie die Straßen arbeiten Voran gehen. Wir verabschieden uns und fahren die 20 km zurück zur Hauptstraße PB13, biegen in Dasthikazy auf die P0633, fahren einen sehr schönen Weg bis zum Mountain Base Artuch. Nach jeder Kurve bietet sich ein toller neuer Blick in die Berge. Nach einem Kaffee im Camp fahren wir ein Stückchen zurück und Übernachten am Bach mit Wahnsinns Blick in die Berge.

23.06.2024 Wir verabreden einen Treffpunkt für heute Abend, am Iskanderkul. Zurück zur Hauptstrasse, weiter auf der RB13 am Fluss Serafschan, bis Khushikat, dann auf der M34 entlang des Flusses Iskanderdariya, zum Iskanderkul. Die Strecke ist wieder einmal unglaublich anzusehen. Die Berge in den verschiedenartigsten Farbtönen… Der Fluss schlängelt sich Türkisfarben im Tal. Zwischendurch immer wieder grüne Flecken. Sagenhaft schön… Am Iskanderkul angekommen, bezahlen wir Eintritt für 2 Tage im Naturschutz Gebiet, knappe 9€. Vorn am See gibt es Hotels und Gastronomie. Wir fahren fast 6km um den See herum. Dort ist ein Sperrbereich, der private Rückzugsort des Präsidenten. Es gibt hier am See keine Stellplätze und bis jetzt haben wir nichts spannendes gesehen, warum man hier her fahren sollte. Morgen wollen wir etwas wandern, da sollte sich was finden lassen. Das heutige Regenwetter nutzen wir für Büro arbeiten, die letzten Tage hatten wir schlechtes Netz, hier ist es etwas besser, manchmal….

24.06.2024 Wir machen eine kleine Wanderung am See, der auf einer Höhe von 2195m liegt, entlang. Das Wetter ist heute ideal dafür. Etwas sonnig, windig, gegen Nachmittag auch ein paar Regentropfen. Den Weg kann man auch mit dem Auto fahren, in ca. 12 km nach der Einfahrt in dieses Gebiet soll es einen Campingplatz geben. Soweit waren wir aber nicht. Es gibt einige Felszungen die in den See hineinragen, so das man immer andere Seiten vom See sieht. Die Pflanzen Welt ist sehr schön und vielfältig. Auf den höheren Bergspitzen kann man Schnee sehen. Den Reste des Tages lassen wir es gemütlich angehen. Wir hatten heute mal Lust auf Kartoffel Puffer. Das Wetter hat es anders entschieden und so landete alles im Omnia Backofen. War auch OK.. Wir lassen es uns in Jacken und langen Hosen draußen, im Beisein von vielen Mücken, schmecken.

25.06.2024 Auf dem Weg aus dem Naturschutzgebiet heraus, gehen wir noch zum Snake Lake. Dieser See ist wunderbar klar, so das wir von oben sogar Fische sehen können. Ob es dort Schlangen gibt, haben wir nicht geprüft. Durch die Berge zur Hauptstrasse sind es ca. 35 km, dann die M34 nach Duschanbe, das sind nochmal ca. 100 km. Die Strecke führt heute über den Zerafschan Pass. Dort fahren wir durch mind. 15 unbeleuchtete Tunnel, der längste ist 5 km lang. Diese Strecke ist Mautpflichtig, Kategorie 2, und kostet ca. 6,50 €. Wenn man aus dem langen Tunnel heraus kommt, sieht man eine wunderschöne, malerische Landschaft. Dort steht ein PKW, der Fahrer hat Probleme beim Reifen wechsel, da wird natürlich geholfen. Als Dank bekamen wir Brot und Melone. 50 km vor Duschanbe sieht man entlang des Flusses sehr viele Villen, auch hier ist Maut fällig, für uns, mit 3 Achsen Kat. 3, 2,90€ Der Plan war, zuerst eine Werkstatt anzufahren um alles mal zu checken. Leider hatte diese geschlossen und so fahren wir zur Rennbahn um dort zu übernachten. Auf dem ganzen Weg hat der Duro heute Probleme gemacht. Häufig. Timo hat mehrmals den Stecker gereinigt und in der Stadt, nach verpasster Abfahrt, kommt das Navi nicht nach. Die Nerven sind gespannt. Jürgen hinter uns. Irgendwann schaffen wir es im dicken Verkehr. Auf dem Parkplatz kontrolliert Timo die Ölstände und sieht nochmal nach dem verflixten Stecker. Mehr kann er nicht machen und zum Reifen wechseln ist es zu spät.

26.06.2024 Die Nacht war nicht so schlimm wie befürchtet und im Gegensatz zu den letzten 2 Tagen, sehr warm. Nach dem Reifenwechsel fahren wir zur Mall, einkaufen. Am Nachmittag treffen wir uns wieder mit Jürgen und Clarissa. Sie haben einen schönen Platz auf dem Land gefunden, es ist windig und am Abend kühlt es sich schön ab. Nachmittags kamen ein paar Dorfkinder mit Obst und Brot um uns Wilkommen zu heißen.

27.06.2024 So. Ab heute sind wir nun auf dem Pamir Highway unterwegs. Wir schaffen heute 160 km auf Teer, Schotter und Sandpiste in 5 Fahrstunden. Das geht noch… Auf einem Teil der M41 gibt es einen Abenteuerliche Umleitung. Sie führt durch eine lange Baustelle, z.T. mit neuer Teerdecke und auf spannenden Wegen durch Dörfer. Da kommt man sonst bestimmt nicht hin. Es gab sehr viel zu sehen. Am Fluss Khingov wird ein neuer Staudamm gebaut. Es sieht verrückt aus, wenn man die „kleinen“ LKWs von oben sieht, wie sie die großen Flächen abtragen. An der M41 finden wir einen schönen Nachtplatz mit Aussicht, Ziegen und Schafherden kommen auch vorbei. Heute ist hier wieder ein Feiertag, Tag der nationalen Einheit.

28.06.2024 Nach ein paar Kilometern kommt unsere erste Pass Kontrolle für den Pamir Highway. Dafür hatten wir ein Permit mit unserem E-Visa beantragt. Also unsere Agentur die auch das Russland Visa beantragte. Da ging zwischendurch ein wenig schief, so das uns zur Einreise in Tadschikistan die Zeit knapp wurde. Am Ende hat es gepasst. Der Duro macht heute auch mal wieder Probleme, aber nur 3x. Schon 3x zuviel… Wir fahren eine sehr schöne Strecke durch die Berge am Hang entlang, vorbei an vielen sehr alten Walnussbäumen, durch Bergbäche, so einige Dörfchen, durch eine so schöne Landschaft, wie gemacht für Postkarten. Es regnet immer mal und die Piste wird nach dem, 3250m hohem ( neuer Duro Rekord…) Khoburabot Pass, bergab sehr rutschig. Nach ca. 100 km, für die wir 6 Fahrstunden gebraucht haben, bleiben wir an der Straße zum Übernachten stehen.

29.06.2024 Die 35 km bis zur Afghanischen Grenze waren toll, wie gestern, wunderschöne Landschaft, eine unglaubliche Pflanzen Vielfalt an den Hängen. Schafgarbe, Ampfer, Distel, Spiere, Fingerhut, Pimpernelle, Kapern undundund… In Qal`ai Khumb angekommen, erwartet uns eine gigantische Baustelle. Die Chinesen bauen die ganze Straße neu. Anfangs dürfen wir ein paar Kilometer darauf fahren, dann kommen 100 km schlimmste Staub und Abgas Piste. Da nutzt es auch nix, wenn ab und an Tankwagen die Strecke nass machen. Ich verstehe überhaupt nicht wie das hier irgendjemanden gefallen kann. Das hat nix mit Highway Romantik zu tun. Ich finde das war die schlimmste Strecke bisher. In Qal`ai Khumb treffen auf auf den Fluss Panj. Er ist die Grenze zwischen Tadschikistan und Afghanistan und wird uns noch lange begleiten. Wir erreichen heute eine Durchschnitts Geschwindigkeit von 20 kmh. 2x hatten wir zwischendurch Pause von gesamt 3,5 Stunden. Da wurde die Straße wegen der Bauarbeiten gesperrt. Der Fluss hat eine Irrsinns Geschwindigkeit drauf. Der wäre super zum Rafting geeignet...

30.06.2024 Heute, wo ich mit meinem Staubschutz gut gerüstet bin, ist auf der Straße viel weniger los als gestern. Aber auch so ist er mir sehr nützlich. Wir hatten uns diese Masken irgendwo auf einem Markt gekauft. 3x gab es heute kurze Stops, die Bauarbeiten finden auch Sonntags statt. An einem Stop sagte ein Bauarbeiter das Sie für 100 km Straßenbau, 2 Jahre planen. Es gibt auch heute wieder Radfahrer auf der Strecke, die haben meinen Absoluten Respekt. Während der Fahrt macht man sich so seine Gedanken zu Afghanistan. Wie sichert man eine solche Grenze? Gibt es Flüchtlinge die diesen Weg wählen? Es gab noch nicht ein einziges Boot zu sehen… Nach ca 70 km am Fluss entlang wird er breiter und ruhiger und ca 30 km später gibt es öfter und mehr werdend, Teer auf der Straße. Nach über 100 km heute finden wir auf einer Wiese mit Unmengen an Sanddorn Gebüsch einen tollen Nachtplatz mit Berg Blick rundherum… und sind heute nicht allein, es sind noch 3 andere Fahrzeuge bei uns…

01.07.2024 Eine ruhige Nacht und weiter geht es… Nach Khorugh, wir wollen dort einkaufen und den Botanischen Garten besuchen. Das sind „nur“ 70 km, aber wir haben ja auch etwas vor. An der Straße sind wie die letzten Tage auch, immer wieder patrouillierende Soldaten unterwegs. Auf jedem Stückchen Land das sich zum bearbeiten findet, wird bestellt, egal auf welcher Seite des Flusses. Bald kommen wir auf eine Teer Straße, wenn Timo nun 40 kmh fährt, fühlt es sich an wie ein rennen… Die Stadt finden wir nicht schön, der Markt ist in Gebäuden, selten Lebensmittel, dafür alle anderen Dinge die man vielleicht braucht. Der Supermarkt war auch nicht das was wir uns so vorstellten. Aber leckeres Mittagessen gab es.. Raus aus der Stadt, rauf auf den Berg zum Botanischen Garten. Eintritt sind 20 Somoni, ca 1,75€, und der Pförtner sagt wir können auch oben übernachten. Wir sind uns nicht sicher ob er vielleicht das Hotel hier gemeint hat… So, der Garten. Wir fühlten uns wie Zuhause. Es ist ein altes Park ähnliches Gelände mit vielen alten Bäumen. Nicht übermäßig gepflegt, sympathisch wild, würde ich mal sagen. Aber nicht unbedingt sehenswert. Für einen Spaziergang und am besten als Picknick, an heißen Tagen… super… das hätte man wissen müssen. Und einen tollen Ausblick hat man von hier oben auf die Stadt und Berge.

02.07.2024 Wir durften vor dem Hotel übernachten und waren früh dran um loszufahren. Dann kam eine E-Mail, darum mussten wir uns noch kümmern weil wir vermutlich unterwegs schlechten Internet Empfang haben werden. Es geht um die Einreise nach Kirgistan. Da soll man mind. 3Tage ( wir erledigen nötiges gern so früh wie möglich..) vor Einreise eine Mail mit den gewünschten Einreise Datum, Reisepass und Fahrzeug Daten an das Touristenministerium ( info@tourism.gov.kg ) senden. Neuerdings wird auch ein Permit benötigt, so mussten wir das erst einmal organisieren. Es werden 3 möglichkeiten angeboten und wir haben per Whats App mit Erali ( +996 707 760 657 ) Kontakt aufgenommen. Er kümmert sich um alles und wir können die Unterlagen in Murghab, im Guest House Erali, abholen. So wurde es fast Mittag ehe wir los kommen. Es geht die M41 immer weiter. Die Straße war ganz gut zu fahren, natürlich Schotter, Teer und Mix davon, aber OK, wenig Verkehr, tolle Aussicht. So isses schön. Wenn der Duro nicht heute wieder immer so Probleme machen würde. Zwischendurch noch Wasser getankt und so kommen wir fast 90 km weit, bis kurz vor das Dorf Malvoj, wo wir etwas abseits der Straße einen Platz zum Übernachten finden.

03.07.2024 Eine sehr schöne Strecke ist das hier, ausgenommen die Wellblech Piste, die es ab und zu gibt. Eine grandiose Aussicht auf den Hindukusch, die Schnee bedeckten Berge, die grünen Täler, der reißende Fluss…. Unglaublich, das mit eigenen Augen zu sehen. Zwischendurch mussten Timo und Jürgen unbedingt ihre Füße einmal in den Panj halten. Wann auch sonst , wenn nicht jetzt. Wir machen einen kleinen Abstecher in Yamchun auf den Berg. Dort gibt es eine Burg Ruine die gerade renoviert wird. Also, es werden gerade Mauern aus den Trümmern gebaut. Die Aussicht ist Wahnsinn, da ist klar warum das Fort genau hier steht. Es ist schon Nachmittag, wir haben fast 100 km geschafft und bleiben neben einem Bach und Sanatorium, der Security Pförtner hat sich schon vorgestellt, für die Nacht stehen.

04.07.2024 Mein Tag beginnt mit Kopfschmerzen. Kaum geschlafen. Und das wo wir heute nur Schotter Piste fahren werden… Naja, wird schon. Irgendwie… Wir fahren den z. T. Sehr schmalen Weg wieder zur E009 hinunter und im 30 km entfernten Yamg, besuchen Timo, Clarissa und Jürgen das Muborak-i Vakhani Museum. Durch einige Dörfer weiter, geht es in Lagar ( 2870m ) in Serpentinen den Berg hinauf. Die Aussicht will ich gar nicht mehr betonten. Die ist Dauer Spektakulär… Wir haben wieder einen neuen Höhenrekord von 3556m. Eine Brücke befindet sich gerade in Erneuerung, aber es gibt einen anderen Weg herum, da kommt eine Wasser Durchfahrt. Das ist etwas kniffelig, weil es anscheinend weiter ober geregnet hat, also viel Wasser kommt. Man kann wegen des trüben und wilden Wassers nicht den Grund sehen, eine Fahrt ins Blaue über große Steine und 2 Rohre... Gegenüber steht ein griechischer Motorradfahrer ( Chasing Sunsets Thessride Adventures, Instagram ). Die Männer helfen natürlich. Ein paar Kilometer weiter sehen wir die anderen Overländer von vor ein paar Tagen und machen, nach 70 schönen Kilometern, Feierabend für heute.

05.07.2024 Heute geht es mir wieder gut, alle Knöchelchen da wo sie hingehören :-)). Bei 8 Grad fahren wir weiter über die Schotterpiste, wo sich so langsam die Halterung des Radios und der Sonnenblenden löst. Ersteinmal hilft ein Regenschirm den armen Armen, die nicht mehr hochgehalten werden wollen. ( Später schrauben wie die Schrauben einfach wieder fest ;-)  ).  Wir fahren mit 2 anderen Fahrzeugen durch einen Militär Check Point und überqueren gemeinsam den Khargushpass mit einem neuen Duro Höhen Rekord von 4312m. Vor dem See Churkukul kommen wir wieder auf die M41, den Pamir Highway. Der ist zwar geteert, aber sehr in schlechtem Zustand. Bei dem Ort Alichur übernachten wir an einem Bach. Wir haben seit Tagen sehr schlecht bis kein Internet bei TCell, Die anderen haben Megafone, da funktioniert es so lala...

06.07.2024 Murghob erreichen wir nach 105 km. Dort soll unser Permit für Kirgistan zum abholen liegen. Im Gäste Haus Erali angekommen ist der Bruder da. Er sagt sein Bruder hat alles nötige übermittelt und das alles Papierlos funktioniert. Na gut. Wir zahlen 20 Dollar pro Person und besuchen im Ort den Container Markt. Da ist nicht viel los und das Obst und Gemüse hat auch die besten Tage hinter sich. Dafür bekommen wir noch ein (nicht so frisches..) Brot und tanken das Rest Geld weg. 20 km weiter finden wir ein sehr schönes Plätzchen zum Übernachten. Heute schaffe ich es einem schönen langen Spaziergang auf einen kleinen Berg zu machen. Die Aussicht ist Sagenhaft und diese Pflanzen die in der Höhe wachsen, schön bunt hier… Auch ein Murmeltier hat gepfiffen. Die plüschigen Tierchen sind hier in großen Mengen an den Hängen zu sehen. Ein Tag mal nicht fahren, das wäre schön, einfach abbiegen und zwischen die Berge um die Natur zu genießen… Ich finde es schon als Beifahrer anstrengend und bin irgendwie Dauermüde. Als Fahrer muss man sich ständig konzentrieren um nicht einen Achsbruch zu erleiden, beim umfahren der Löcher..

07.07.2024 Highlight des Tages ist, an Timos Geburtstag, die Überquerung des Ak-Baital Pass bei 4655 m Höhe. Viele Fotos werden gemacht. Ab dort ist dann auf der linken Straßenseite alles Naturschutzgebiet. Am Qarokul machen wir eine kurze Pause. Das Wetter ist auf einmal sehr schlecht, sogar leichter Schneefall. Wir fahren noch 2 km weiter und bleiben gegenüber des Naturschutzgebietes, nach 113 km, stehen. Noch einen kleinen Umtrunk, dann zieht es jeden, bei nur noch 11 Grad und kaltem Wind, ins warme Auto.

Zurück